Bewertung und Empfehlungen für Giant Defy Advanced 2 105 2026 Rennrad
Vorteile
- Advanced-Grade-Composite-Rahmen und -Gabel mit OverDrive-Steuerrohr: hohe Steifigkeit bei gutem Komfort (Endurance-Geometrie)
- D-Fuse-Cockpit (Lenker) und D-Fuse-Composite-Sattelstütze: spürbare Vibrationsdämpfung auf rauem Asphalt
- Tubeless-Setup ab Werk (Gavia Fondo 1, 32 mm) und Reifenfreiheit bis 40 mm: vielseitig von Langstrecke bis Rougher Tarmac/leichter Schotter
- Hydraulische Shimano 105-Scheibenbremsen mit 160-mm-Rotoren v/h: zuverlässige, standfeste Bremsleistung
- Shimano 105 12-fach (50/34, 11–36): große Übersetzungsbandbreite für steile Anstiege und lange Touren
- Laufradsatz mit 25-mm-Innen-/Außenbreite (modelltypisch breit): gute Unterstützung breiter Reifen, stabil im Fahrverhalten
- Größenspezifische Kurbellängen und Cockpitbreiten: sinnvolle Ergonomie-Anpassung
Punkte zum Abwägen
- Gewicht des Serienbikes im Klassenvergleich eher durchschnittlich (typisch ~9 kg ohne Pedale, je nach Größe): spürbar durch schwereren PR-1-Laufradsatz
- PR-1-Alu-Laufräder: robust, aber träge Beschleunigung; Upgrade bringt klaren Performance-Gewinn
- PressFit-Innenlager: potenziell geräuschempfindlicher als BSA-Schraublager bei unsauberer Montage
- D-Fuse-Sattelstütze/Lenker sind teils proprietär: eingeschränkte Kompatibilität bei späteren Cockpit-/Stützen-Upgrades
- Begrenzte Aero-Fokussierung: klar auf Komfort/Allroad-Charakter statt aerodynamische Effizienz ausgelegt
Fazit & Empfehlungen
Komfortbetontes Endurance-Rennrad mit steifem Carbon-Chassis, komfortsteigernden D-Fuse-Komponenten und großer Reifenfreiheit. Die 12-fach Shimano 105 bietet breite Bandbreite und verlässliche Schalt-/Bremsperformance. Seriennahe Schwachstelle ist der eher schwere PR-1-Laufradsatz; ein späteres Laufradupgrade hebt Beschleunigung und Agilität deutlich. Insgesamt eine ausgewogene, vielseitige Langstrecken-Plattform mit Fokus auf Komfort und Kontrolle, weniger auf Aero oder Race-Leichtgewicht.
Einsatzmöglichkeiten & Tipps
Ideal für endurance-orientiertes Rennradfahren: Langstrecke, Marathons, Brevets, Trainingsrunden auf gemischtem Straßenbelag. Mit 32–35-mm-Reifen auch gut für schlechte Asphaltpassagen und leichten Schotter geeignet. Für Fahrer, die Komfort, Stabilität und Vielseitigkeit über maximale Aerodynamik oder Minimalgewicht stellen.
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